ACTS 2015

STARJACK

  • Gig: Samstag, 13 Juni 2015

 

Nach ein paar Jahren mit der Cover-Band Tooltime hatten Giovanni Giorgi und Thomas Tschopp wieder Lust auf etwas Eigenes. Montag für Montag brüteten der Sänger und der Multiinstrumentalist in ihrem kleinen Kellerstudio neue Songs aus und produzierten ein Demotape. Damit gingen sie auf die Suche nach den passenden Musikern. André Baumann war schnell gefunden, mit ihm hatten sie bei Tooltime gespielt, den anderen Gitarristen fand man in Stefano Saint Paolucci. Und der Drummer Marcel Munz war dem Sänger Giorgi vor zwei Jahren an den Winterthurer Musikfestwochen aufgefallen. Der Zufall wollte es, dass Munz just auf dieses Jahr hin seinen Schlagzeug-Schemel bei Hathors verlassen wollte; er hörte sich das Demo an, war begeistert – und die Band STARJACK komplett.

Die Fünf bringen eine professionelle Erfahrung aus über tausend Konzerten mit, die sie mit ihren früheren Bands gespielt haben. Dazu gehörten China, Pommes Fred, Liz Libido, Redeem, Giovi and the Rubber Soul, Russo, eben Hathors und noch einige mehr. „Wir spielen modernen Rock’n’Roll, mit einer breiten Spur Soul und Rhythm’n’Blues“, sagt Giovanni Giorgi. „Und wir wollen die Leute unterhalten.“ Giorgi ist ein Entertainer, ein Magier auf der Bühne, der den Soul von Sam Cook und Marvin Gaye mag, aber auch die Stimmen und die Bühnenpräsenz von Elvis und Tom Jones. Entsprechend vielseitig sind Sound und Kompositionen von STARJACK – nur eben: Das Jahr ist nicht 1960, sondern 2015. Der Rock’n’Roll von STARJACK ist der Rock’n’Rolll von heute. Und damit der schwarze Soul nicht zu kurz kommt, singen die zwei umwerfenden Soul-Sängerinnen, Renee Rousseau und Billie Brown, die Chöre.

Das primäre Ziel der fünf (oder sieben) ist es, auf der Bühne zu stehen, die Paare zum Tanzen, die Frauen zum Kreischen und die Männer wenigstens zum Klatschen zu bringen. „All die TV-Formate mit den Einsongwundern sagen uns nichts. Wir wollen Musik auf der Bühne machen“, sagt Giorgi. Und dann aber auch ins Studio: „Für ein ganzes Album, nicht nur für einen einzigen Song.“

www.starjackband.com

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